(Text SHFV vom 24.01.2021)
Der Schleswig-Holsteinische Fußball-Verband (SHFV) strebt trotz des bis Mitte Februar dauernden Lockdowns weiter an, die im September begonnene Spielzeit 2020/21 sportlich zu Ende zu führen. Ob und in welchem Spielmodus in den einzelnen Staffeln unterhalb der 3. Liga eine Fortsetzung des Spielbetriebs mitten in der Corona-Pandemie umsetzbar ist, hänge "insbesondere vom Zeitpunkt des möglichen Wiedereinstiegs in das Mannschaftstraining und den Spielbetrieb ab", teilte der SHFV am Samstag nach seiner ersten ordentlichen Sitzung des Jahres 2021 an.

Fest steht, dass entsprechend der aktuellen Verfügungslage bis zum 14. Februar weder Teamtraining noch Wettkämpfe erlaubt sind. Die Unterbrechung des Spielbetriebs in den schleswig-holsteinischen Spielklassen werde demnach formal bis zum 14. Februar verlängert. Allerdings sehen das Präsidium und die für die Organisation des Spielbetriebs zuständigen Ausschüsse davon ab, konkrete Modelle einer Fortführung der Punktspiele zu kommunizieren, solange nicht absehbar sei, wann die Rückkehr in den Spielbetrieb möglich ist, hieß es.

Diskutiert wurden diverse Szenarien. Auch dass die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Saisonstart 2021/22 nicht ausreicht, um die aktuelle Serie mit einem wertungsfähigen sportlichen Ergebnis zu beenden. Dann seien alternative Spiel- oder Turnier-Modelle möglich, teilte der SHFV dazu weiter mit. Alle Modelle müssten Lösungen enthalten, die vor allem den Aufstieg schleswig-holsteinischer Teams in die Regionalligen und die Ausspielung von Pokalsiegern sicherstellen. Allen Mannschaften müsste vor einer Wiederaufnahme von Pflichtspielen eine angemessene Vorbereitungszeit gewährt werden.