1. Herren - Spielberichte

LIGADa war es wieder: Ein Spiel nach dem man sich im TSV Klausdorf-Lager fragt „Warum“? Gegen den 15ten der Tabelle sind wir mit Sicherheit als Favorit ins Rennen gegangen. Und offensichtlich kommen wir mit dieser Rolle nicht so richtig klar. Dabei war es unser Team das in den ersten 30 Minuten das Geschehen auf dem Platz bestimmt hat.
Dennis Kahlert hätte unser Team in der 02. Minute in Führung schießen müssen. Yannik Imm erarbeitete sich in Minute 10 auch eine gute Chance. Doch wir ließen diese Dinger liegen. Zum Ende der ersten Hälfte verloren wir die Kontrolle und der Gastgeber ‚schnupperte’ sich in das Spiel. Und typisch für so eine Partie aus unserer Sicht musste das 1-0 für Hartenholm natürlich durch ein Eigentor fallen (37., Jordan). Aus dem Gewühl nach einer Ecke fälschte ‚Hugo’ die Pille unhaltbar ins eigene Gehäuse ab. Keeper Möller ohne Chance.
Im zweiten Spielabschnitt kämpfte sich Hartenholm von Minute zu Minute mehr in das Spiel. Aus unserer Sicht blieb es beim Versuch dagegen zu halten. Wir hatten die ein oder andere Situation zu überstehen. Der Gastgeber ließ gute Chancen liegen und erlöste sich dann erst spät durch Mirco Schultz (87.) mit dem 2-0.
Verdiente Niederlage, die zum Auftakt in die Rückrunde nicht ungünstiger hätte kommen können.
Aufstellung TSVK: Möller, Petersen, Hakaj, Schäfer (62. Coly), Imm (78. Beeck), Kahlert, Schlie (72. Fayadh), Wöhlk, Kaukel, Zeller, Jordan

LIGAFuriose Aufholjagd am Ende eines müden Kicks!!  Nach unser bis dato besten Saisonleistung beim 3-0 Heimsieg gegen den formstarken FC Dornbreite aus Lübeck, durften wir unser Glück im sonnigen, schönen Travemünde versuchen. Die Heimelf brannte aufgrund der Tabellensituation auf einen erlösenden Dreier. Und das sollten wir auch zu spüren bekommen. Wie immer bei uns, blieb eine Woche später selten ein Stein auf dem anderen. Wir waren gezwungen trotz toller Leistung gleich 5 Wechsel vorzunehmen. Für Paulat, Vetter, Skoruppa, Hillmer und Schäfer erhielten Möller, Kahlert, Jordan, Petersen und Youngster Kaukel das Mandat für die Startelf.
Wir spielten zu Beginn recht gefällig auf dem tollen in Kunstrasen. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen und auch die Spielverlagerungen waren schön anzusehen. Nur leider taten wir all das ohne wirklich zwingend zu werden. Je länger die Partie lief desto mehr verzweifelten wir an der taktisch disziplinierten Defensive der Monte-Kicker. ebenso schlichen sich mehr und mehr Fehler in unser Spiel ein und das Positionsspiel wurde zunehmend vernachlässigt. Außer bei einem Kopfball von Jordan nach einem Freistoß bedrohten wir so gut wie nie das Tor der Heimelf. Da wir lange Zeit ebenfalls aus einer guten Absicherung agierten, sah alles nach einem Remis zur Pause aus. Doch dann erlaubten wir uns einen schlampigen Ball in der Spieleröffnung, den der Gegner trotz eines schlecht ausgespielten Konters am Ende doch noch zum 1-0 kurz vor der Pause nutzte.

LIGAKaltgetränk auf. Anstoßen. Genieße und 3 Punkte feiern. Ein würdiger Abschluss des Abends im letzten Heimspiel. Nach dem enttäuschenden 2-2 gegen den TuS Hartenholm gastierte nur 2 Tage später der nächste Brocken am Aubrook. Der FC Dornbreite Lübeck, besetzt mit einigen erfahrenen Kickern, reiste sicherlich als Favorit an. Unsere Mannschaft musste sich schon mächtig strecken und dem Gegner alles abverlangen. Gerade die ersten 45 Minuten waren sicherlich die besten, die wir in dieser Spielzeit zeigen konnten. Mit viel Tempo und sehenswerten Spielzügen setzten wir die Lübecker oft unter Druck und wurden in der 21. Minute völlig verdient durch Marc Zeller mit 1-0 in Führung geschossen. Nach 30 Minuten ist bei dem einen oder anderen Zuschauer die Frage aufgekommen: wie lange halten sie das Tempo durch. Unser Spiel war ansehnlich, kostete aber verdammt viel Körner. Zwischen Minute 35 und 45 überstand das Team ein paar brenzlige Situationen, hatte aber endlich auch mal das Glück des Tüchtigen. Coach Dennis Trociewicz war in der Halbzeitpause froh über den Pausentee aber auch stolz auf seine Mannschaft: „Das macht ihr richtig gut. Dennoch können wir jetzt froh sein einmal Luft zu holen!“ Sein Team spielte diszipliniert weiter. Kämpfte und ackerte. War von Beginn an wieder voll drin im Spiel und ließ den Matchplan nicht auf der Strecke. Am Spielfeldrand blickte man nervös auf die Uhr. Noch 30 Minuten. Noch 20 Minute. Noch 10 Minuten. Gleich ist Ende. Und dann schlugen wir noch einmal zu. Dornbreite drückte aufs Tempo und wir konterten 2x hervorragend aus. 2x war es Marc Zeller den Deckel drauf machte und jeweils in der Nachspielzeit die vielumjubelten Treffer erzielte.  Und am Ende durften wir dann tatsächlich auf die beste Saisonleistung anstoßen.

TSVK: Paulat, Hakaj (61. Petersen), Kavak, Schäfer (69. Jordan), Skoruppa, Zeller, Hillmer, Beeck,
Vetter (39. Kahlert), Wöhlck, Schlie

LIGAEndlich wieder ein Erfolgserlebnis! Nach den 3 zum Teil deftigen Niederlagen gegen die Spitzenteams Phönix Lübeck, den Preußen aus Reinfeld sowie dem Oldenburger SV fuhren wir als TSV Klausdorf zum ersten Mal nach Schackendorf um gegen den dortigen SV um Punkte zu kämpfen. Vetter, Schlie und Petersen starteten für Kaukel, Coly und Hakaj.
Mit angeknackstem Selbstvertrauen nach 4 Spielen ohne Sieg (2 Remis, 3 Niederlagen) starteten wir in die Partie. Auch nach der schnellen 1-0 Führung durch unseren Kapitän Jordan – er köpfte einen Skoruppa-Standard in die Maschen - nach 3 Minuten konnte man die Nervosität in unseren Reihen noch spüren. Nach zuletzt viel zu vielen Gegentoren konzentrierten wir uns zunächst darauf erstmal das eigene Tor zu sichern. Da der mit 12 Punkten furios gestartete Gastgeber keinerlei Mittel fand unseren Defensivverbund zu überwinden, sollten weitere Torchancen im ersten Durchgang Mangelware bleiben. Alleine Vetter hätte nach einem Konter am langen Pfosten den Ball über die Linie drücken können. Der SVS hatte eine Kopfballchance nach einer Ecke, die Paulat aber klasse parierte.

LIGAKatastrophales Fehlpassfestival! - Freitagabendspiele unter Flutlicht schienen in der Vergangenheit immer wie gemacht für unsere Mannschaft, denn es wurden unter diesen Bedingungen einige denkwürdige Schlachten auf unserem Kunstrasen geschlagen. Auch das Spiel gegen den Oldenburger SV sollte ein denkwürdiges werden, allerdings nicht so, wie wir es uns vorher erhofft hatten… Kavak, Kaukel und Coly starteten für Vetter, Imm und Petersen.
Wir fanden von Beginn an relativ gut ins Spiel und konnten in den Anfangsminuten einige Nadelstiche im Offensivbereich setzen. Fast folgerichtig brachte unser Kapitän Karsten Jordan - an seinem 30.Geburtstag - einen Eckball sehenswert per Kopf zur 1:0 Führung im Oldenburger Gehäuse unter (15.). Als wir dann wenige Augenblicke später, nach einem plumpen Foulspiel in Strafraumnähe, nur als Zuschauer fungierten und Oldenburg völlig ungehindert zum 1:1 Ausgleich (20.) kommen konnte, nahm das Unheil seinen Lauf. Das 1:2 folgte nach einem weiteren Standard auf dem Fuße (23.) und der positive Eindruck der Anfangsminuten verflog völlig. Wir lieferten ein Fehlpassfestival in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Kaum ein Ball kam beim eigenen Mitspieler an und so luden wir die Gäste förmlich reihenweise zum Tore schießen ein. Zum Glück hatte unser Torwart Paulat etwas dagegen und verhinderte mit etlichen Glanzparaden ein Debakel zum Pausenpfiff. Einzig in der 40. Minute musste er sich geschlagen geben, als ihn der Rest der Mannschaft ein weiteres Mal im Stich ließ und Oldenburger aus kurzer Distanz auf 1:3 stellen konnte (40.), was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.