1. Herren - Spielberichte

2 Punkte liegen lassen!

LIGANach dem formverbesserten Auftritt in Molfsee, nahmen wir uns vor nochmal deutlich mutiger auf dem nicht allzu großen Platz im ca. 90km entfernten Siebenbäumen aufzutreten. Das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Vereine endete aus unserer Sicht leider torlos und auf die altbekannte Weise –nämlich in Unterzahl, diesmal sogar doppelt. Zudem zeigte es erneut, dass wir derzeit vor dem Tor noch nicht „rund laufen“. Chancen die wir im vergangenen Jahr mit verbundenen Augen und auf einem Bein gemacht haben, vergaben wir leider kläglich. Dass wir aber weiter echte Kämpfer sind war für jeden Zuschauer auch an diesem verdammten Sonntag in Siebenbäumen zu sehen. Für die am Dienstag stark spielenden Urlauber Petersen und Kapitän Jordan rückten Znaniewicz und J.Beeck in die Startelf.

Der erste Durchgang war lange Zeit von Abtasten geprägt. Das optisch ansehnliche aber doch recht holprige Grün führte auf beiden Seiten noch zu Stockfehlern. Die erste Großchance für uns ließ Kahlert liegen, als er dem letzten Mann nach 15min den Ball abnahm und Richtung Tor marschierte. Vielleicht etwas zu früh zwang er den Keeper mit seinem Schuss aus 18m zu einer Glanzparade. Die Heimelf kam bei zwei Kontersituationen zu Schüssen aus der Distanz, die Paulat aber nicht vor Probleme stellten. Unsere Kontersituationen spielten wir erneut nicht sauber genug zu Ende, so dass es mit einem gerechten Remis zum Pausentee ging.

Gerechte Punkteteilung

LIGANach dem doch etwas glücklichen Sieg im Auftakt, war uns klar, dass wir in Molfsee etwas an unserem Spiel ändern mussten um nicht unter die Räder zu kommen. Das letztes Indiz dafür war dann der 7-3 Sieg beim LSC. Um gegen die starke Offensive nicht 90Minuten unter Dauerdruck zu geraten, mussten wir das Spiel weiter von unserem Tor fernhalten. Da J.Beeck verhindert war, rückte Kahlert in die Startelf. Es sei erwähnt, dass das Spiel bei Wüstentemperaturen weit jenseits der 30 Grad Marke ausgetragen wurde.

Vom Anpfiff weg zeigte Molfsee über wieviel Tempo sie in der Offensive verfügen und stellten unsere Defensive gleich vor ordentliche Probleme. Den ersten Hochkaräter hatten aber wir, als Jordan nach einem Standard 2m vor dem Tor den Ball im Gewühl nicht über die Linie bugsieren konnte. Besser machte er es, als nach 12 Minuten am 16er frei zum Schuss kam und den Ball diesmal ins Netz beförderte. Molfsee brach desöfteren über die Seite durch, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Auch an diesem Tag sollte unser Defensivverbund wieder ordentlich funktionieren. Ärgerlich nur, dass wir bei einem Standard nach 28min viel zu sorglos agierten und den Ausgleich per Kopf eigentlich problemlos verhindern konnten. Ausgerechnet nach einem Standard, wo wir uns eigentlich vor der Partie im Vorteil wähnten. Bis zur Pause hatten wir die Partie zumeist unter Kontrolle und die Offensive der Heimelf in Schach. Vorne waren wir nicht zwingend genug und phasenweise gar noch ängstlich. So bleib es beim Pausenpfiff durch das gute Gespann um Schiri Göttsch beim 1-1.

Derbysieg dank WM-Taktik!

LIGADa viele Leistungsträger aus unterschiedlichsten Gründen im besten Falle eine mäßige Vorbereitung absolviert hatten, standen uns die Sorgenfalten aufgrund unserer körperlicher Verfassung auf der Stirn. Unsere gewohnte ArtFußball zu spielen ist einfach zu intensiv um etliche Spieler mit durchschleppen zu können. Daher entschieden wir uns bewusst für eine deutliche defensivere Taktik. Auch im Wissen aus der Vorbereitung, dass der HSV16 nun deutlich offensiver agiert und viele Räume zum Kontern anbietet. Von den Neuzugängen stand erstmal nur Kavak in der Startelf.

Von Beginn an überließen wir dem Gast das Spiel, zogen uns zurück und lauerten auf Konter. In den ersten 10 Minuten sollte es uns auch noch ganz ordentlich gelingen schnell umzuschalten und halbwegs gefährliche Situationen in des Gegners Hälfte zu kreieren. Doch  danach riss bei uns im Offensivspiel der Faden komplett ab, so dass lediglich eine Chance durch Vetter auf dem Zettel stand. Die Gäste spielten druckvoll und gefällig, ohne aber bedrohlich nahe vor unser Tor zu kommen. Lediglich ein paar Fernschüsse musste Möller in Durchgang 1 parieren. So endeten unspektakuläre erste 45min torlos.