LIGAEin Spiel vor dem die Vorzeichen hätten nicht schlimmer stehen können. Insgesamt musste unser Trainer schon 3 „Ausfälle“ wegen Sperren verkraften. Dazu folgten Spieler, die wegen Urlaub und Dienst nicht einsetzbar waren. Und dann folgten noch verletzte Spieler. Erst am Donnerstag vor dem Spiel hat sich der letzte einsetzbare Stürmer - Dennis Kahlert - im Training heftig verletzt, so dass er erst einmal mehrere Wochen ausfallen wird.

Und dann war da noch dieser Gegner - 1. FC Phönix Lübeck - die das ein oder andere Mal als einer der Favoriten in der Landesliga Holstein genannt wurden. Die Sorgenfalten von Coach Trociewicz wollten einfach nicht weniger werden.

 In so einem Spiel kannst du dann einfach nur über den puren Kampf und den unbändigen Willen kommen. Und das zeigte unser Team. Nicht unbedingt unverdient erzielte Kevin Wöhlk nach einer Ecke in der 32. Minute das 1-0 für die Grünen. Gegen so einen Gegner musst du aber absolut konzentriert sein. Und das über 90 Minuten. Bereits in der 38. Minute kassierten wir das 1-1 mit dem es dann auch in die Halbzeit ging.

„Wir dürfen die erkämpften Bälle nicht so einfach herschenken!“ Das war die Botschaft vom Coach an sein Team. Denn das haben wir in Halbzeit 1 wirklich nicht gut gemacht. Und es sollte sich leider fortsetzen. Kurz nach Wiederanpfiff schenkten wir einen sicher geglaubten Ball im Mittelfeld wieder leichtfertig her. Die Folge: Blitzsauberer Spielzug der Gäste, hervorragend und technisch gut abgeschlossen - 2-1 für die Gäste.

Unsere Jungs schüttelten sich einmal kräftig und feuerten sich gegenseitig an. Damit wollten wir uns nicht zufrieden geben. Alle Kraftreserven wurden gesammelt und das Team stemmte sich gegen eine drohende Niederlage. In den Schlussminuten war es Yannik Imm (86.), der den Ausgleicht auf dem Fuß hatte. Es sollte aber nicht sein. Wir mussten uns an diesem Samstag mit einer Niederlage abgeben.

Absolut positiv in der ‚Kladde‘ vom Coach zu vermerken: Unsere Mannschaft hat sich 2x heftig gegen eine drohende Niederlage gestemmt. Das Team hilft sich gegenseitig. Auch, wenn s schon vor dem Anpfiff heißt: Uns fehlen heute 11 Spieler.

Die Erfolgserlebnisse kommen bei dieser Einstellung von alleine.