LIGAKatastrophales Fehlpassfestival! - Freitagabendspiele unter Flutlicht schienen in der Vergangenheit immer wie gemacht für unsere Mannschaft, denn es wurden unter diesen Bedingungen einige denkwürdige Schlachten auf unserem Kunstrasen geschlagen. Auch das Spiel gegen den Oldenburger SV sollte ein denkwürdiges werden, allerdings nicht so, wie wir es uns vorher erhofft hatten… Kavak, Kaukel und Coly starteten für Vetter, Imm und Petersen.
Wir fanden von Beginn an relativ gut ins Spiel und konnten in den Anfangsminuten einige Nadelstiche im Offensivbereich setzen. Fast folgerichtig brachte unser Kapitän Karsten Jordan - an seinem 30.Geburtstag - einen Eckball sehenswert per Kopf zur 1:0 Führung im Oldenburger Gehäuse unter (15.). Als wir dann wenige Augenblicke später, nach einem plumpen Foulspiel in Strafraumnähe, nur als Zuschauer fungierten und Oldenburg völlig ungehindert zum 1:1 Ausgleich (20.) kommen konnte, nahm das Unheil seinen Lauf. Das 1:2 folgte nach einem weiteren Standard auf dem Fuße (23.) und der positive Eindruck der Anfangsminuten verflog völlig. Wir lieferten ein Fehlpassfestival in einem noch nie dagewesenen Ausmaß. Kaum ein Ball kam beim eigenen Mitspieler an und so luden wir die Gäste förmlich reihenweise zum Tore schießen ein. Zum Glück hatte unser Torwart Paulat etwas dagegen und verhinderte mit etlichen Glanzparaden ein Debakel zum Pausenpfiff. Einzig in der 40. Minute musste er sich geschlagen geben, als ihn der Rest der Mannschaft ein weiteres Mal im Stich ließ und Oldenburger aus kurzer Distanz auf 1:3 stellen konnte (40.), was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

Das Geschehene ausblenden und im zweiten Durchgang von vorne anfangen, war die Devise, die allerdings keine 5 Minuten halten sollte. In teils grauenhafter Art und Weise ergaben wir uns unserem Schicksal und ließen den Gegner durch unser Mittelfeld und unsere Abwehr spazieren, wie er wollte. Einzig Paulat verdiente sich sein Feierabend-Bier durch eine weitere Vielzahl von tollen Reflexen und Glanzparaden. Bei den Toren zum 1:4 und 1:5 war aber auch er machtlos. Die Anzahl von unseren Fehlpässen dürfte an diesem Tag im hohen zweistelligen Bereich gelegen haben. Die Anzahl von gewonnen Zweikämpfen eher im unteren einstelligen Bereich. Bei solchen Werten ist das Ergebnis dann auch recht schmeichelhaft und wir sollten relativ zügig den Deckmantel des Schweigens über diese Partie legen. Oldenburg war ein starker Gegner, keine Frage aber die Art und Weise wie wir dieses Spiel verloren gegeben haben, war zum Teil desaströs.
TSVK : Paulat – Kavak, J.Beeck, Wöhlk, Skoruppa – Hakaj, Jordan – Znaniewicz (46.Vetter), Kaukel (60. Imm), Hillmer und Coly(60.F.Beeck) …. Möller, Zeller und Wippich