Nach Vereinsgründung wurde der Sportbetrieb auf dem Dorfplatz oder auf den landwirtschaftlichen Wiesen abgeholten. Der erste Sportplatz wurde hinter dem heutigen Schulgebäude am Aubrook erbaut und am 26./27. Juni 1926 feierlich eingeweiht. Er wurde im Krieg militärisch genutzt und weitgehend zerbombt. Der Platz wurde nach Kriegsende und Wiederzulassung der Sportvereine in Eigenleistung notdürftig für den Spielbetrieb wieder hergerichtet.

Die "Kuhle"
Aufgrund der Baumaßnahmen für den neuen Rasenplatz und das TSV-Vereinsheim wurden ab August 1968 die Punktspiele auf einer gepachteten Wiese direkt an der Schwentine ausgetragen, die zurecht den Namen „Kuhle“ hatte. Aber auch die wettkampfgerechte Herrichtung der "Kuhle" war nur mit Unterstützung der vielen Helfer und ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen zu schaffen. Der Nebenplatz "Kuhle" wurde erst 1988 wieder aufgegeben.

Aubrook-Stadion
Das neue Stadion am Aubrook mit Rasenplatz, Laufbahn und Sprunganlagen wurde am 14./15. August 1971 feierlich eingeweiht. Die 1. Herrenmannschaft verlor dabei das Eröffnungsspiel gegen den Hamburger Regionalligisten Rasensport Elmshorn mit 1:5. Im Jahr 1972 konnte auch das neue Jugend- und Sportheim am Aubrook als Vereinsheim eingeweiht werden. Die Gemeinde-vertretung Klausdorf beschließt 2006 den Namen "Aubrook-Stadion" für die Sportanlage, wobei das entsprechende Namensschild erst 2016 anlässlich der 100-Jahr-Feier des TSV installiert wird.

B-Platz
Der Ende 1977 durch Gemeinde und Bezirk I als zweiter Rasenplatz freigegebene
B-Platz hinter der Schwentinehalle bot ab 1988 als Allwetterplatz (auch Tennen-platz genannt) eine bessere Alternative für Training und Spiel. Damit war die "Kuhle" nun endgültig entbehrlich.

Sporthallen
1977 war auch das Jahr der Fertigstellung der großen Schwentinehalle, die über die Winterzeit nun auch für die Fußballer bessere Trainingsmöglichkeiten bot als bisher die weitaus kleinere Schulturnhalle, die 1961 eingeweiht worden war.

Kunstrasenplatz
Größter Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte ist sicherlich der Bau des Kunstrasenplatzes auf den Flächen des bisherigen B-Platzes und des angren-zenden Kleinspielfeldes. Das bedeutet heute für alle Fußballer im Trainings- und Wettkampfbetrieb eine spürbare Verbesserung des Sportangebots. Der Dank dafür gilt insbesondere dem damaligen TSV-Vorsitzenden Dr. Jürgen Müller, der Planung, Finanzierung und Bau in der Politik, der Stadtverwaltung und im Verein durchsetzen konnte. Ebenso gebührt Dank den vielen Ehrenamtlichen der Abt. Fußball für ihre Eigenleistungen. Nach der Antragstellung bei der Stadt-verwaltung im September 2009, der Beschlussfassung durch die TSV-Mitglieder im März 2011 und dem ersten Spatenstich am 29. April 2013 konnte die Anlage bereits am 24. August 2013 feierlich in Betrieb genommen werden. Sie wurde zugleich zum DFB-Talentstützpunkt.

 Chronik Teil 2 Kunstrasen
 Foto: Der große Kunstrasenplatz vor der Schwentinehalle

Arbeitseinsätze
Eigenleistungen/Arbeitseinsätze waren ohnehin immer an der Tagesordnung, z.B. Behelfsbeleuchtung und Beschallung oberer Rasenplatz, Unterstände für die Auswechselspieler, Rasenaufbereitung nach Saisonende, Einsaat/Bewässerung der Rasenfläche, Beschneiden des Buschwerks, Grillplatzbau Tribüne, neue Umkleideräume in der Schwentinehalle (ehem. Jugendraum), Bau eines Kassenhäuschens.
Die Terrasse am Vereinsheim erhielt eine große Überdachung und im August 2015 wurde das Sprecherhaus zwischen dem oberen und unteren Platz eingeweiht. Wesentlicher Planer und „Baumeister“ war Peter Hartung, 1. Assistent Eckard Franck und viele, viele Helfer, wie auch die Firmen Gruner-Bau und Dachdeckerei Koestner.

 Chronik Teil 2 Sprecherkabine
 Foto: Das moderne, 2015 eingeweihte Sprecherhaus mit Abstellraum und Terrasse
 Chronik Teil 2 Anbau 1
Bau der Terrassen-Überdachung am Vereinsheim, v.l. Kurt Krause, Eckard Franck, Peter Hartung, Manfred Wuttig
Chronik Teil 2 Anbau 2


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