Herbert Langfeldt nimmt 1988 nach insgesamt 21 Jahren unentwegter Tätigkeit als Spieler, Obmann, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Vereinsheimwirt (zusammen mit seiner lieben Frau Elli) seinen wohlverdienten Abschied. Viele Spieler (und auch Spielerinnen) kennen Herbert von Kind auf an bis in den Seniorenbereich als ihren ständigen Begleiter. Sein Name ist auch verbunden mit den langjährigen Partner-schaften zu dänischen Mannschaften, die über die Pfingstturniere entstanden (Birkende Boldklub, Vejlby Risskov), Jugend-Freizeitmaßnahmen oder besinnlichen Weihnachtsfeiern der Jugendmannschaften, anfangs noch im “Schwentinestübchen”, später dann im TSV-Vereinsheim. Und natürlich ist sein Name auch eng verbunden mit dem Aufbau einer Damenmannschaft beim TSV im Juni 1976.

 Chronik Dank 1

Herbert Langfeldt (links), hier 1996 im Gespräch mit Jürgen Horn

Der SHFV würdigte ebenfalls schon früh die guten Leistungen im Jugendfußball und hielt seinen Jugendverbandstag 1980 in der neuen Schwentinehalle in Klausdorf ab.

Im Oktober 1996 fand im Beisein von Vertretern der Kommune, Verbände, des TSV und anderer Vereine ein Festakt zur 50 Jahr-Feier der Abteilung Fussball in der Kleinen Schwentinehalle statt. Der Abteilung wurde das Ehrenschild des Deutschen Fußballbundes (DFB) überreicht.

Eckhard Franck (Foto links), und Gerhard Hagendorff erhielten für ihre über 40-jährige Ehrenamtlichkeit aus der Hand des damaligen KFV-Vorsitzenden Gerd Zimmermann (Foto rechts) die Silberne Ehrennadel des SHFV.

Chronik Dank 2 


Eckhard Franck erhielt für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten weiterhin im Jahr 1997 die Ehrenmitgliedschaft im TSV, zudem 2003 eine Ehrung durch die Minister-präsidentin Heide Simonis und 2004 durch den Kreis Plön. 2010 erhielt er als besondere Anerkennung auch den Ehrenamtspreis der Stadt Schwentinental.

Peter Hartung hat den TSV-Fußball nicht nur in seiner Zeit als Spieler und Ligaobmann geprägt. Auch als "Вob, der Baumeister" hat er Pflöcke eingeschlagen: Bau der Unterstände für Auswechselspieler am Rasenplatz (1989), Bau zusätzlicher Umkleideräume Schwentinehalle, Überdachung der Vereinsheim-Terrasse und Bau des Sprecherhauses (2015) waren u.a. seine ganz wesentlichen Projekte. Planung, Durchführung und sogar die Finanzierung lagen vornehmlich in seiner Hand.

Für jegliche finanzielle, persönliche oder sächliche Unterstützung danken wir den Sponsoren/Werbepartnern. Egal, ob es die Annonce in der Stadionzeitung, die Bereitstellung von Sportbekleidung bzw. Bällen, eine Bargeldspende oder die Bereitstellung von Arbeitsgerät und Maschinen war und ist - der Fußballsport in Klausdorf hat seine erfolgreiche Geschichte insbesondere auch den Sponsoren/ Werbepartnern zu verdanken.

Als wesentliche Unterstützung bei der Finanzierung des Sportbetriebes erweist sich selbstverständlich auch der am 1. März 1992 gegründete „Verein zur Förderung des Fußballsports in Klausdorf“ (VFF), der noch heute den Fußballsport im Ortsteil Klausdorf fördert.
So sind zum Beispiel die Terrassenüberdachung am Vereinsheim, der Kunstrasen-platz, das Sprecherhaus (Frühsommer 2015) sowie Jugendfahrten und -turniere, Trainingslager und die Weihnachtsfeiern der Jugendmannschaften finanziell unterstützt und gefördert worden. Neben Mitgliedsbeiträgen und Spenden versucht der VFF um seinen Vorsitzenden Jürgen Trociewicz seit 2001, mit einem Verkaufsstand auf dem Dorfplatz und beim Bürgerfest der Stadtwerke anlässlich der "Klausdorfer Festtage" das erforderliche Geld einzunehmen, um diese Unter-stützung für den Fußballsport im Jugend-, Damen- und Herrenbereich Klausdorfs auch weiterhin leisten zu können.
Zum 25-jährigen Bestehen des VFF wurde 2017 gemeinsam mit den Firmen COOP/SKY-Supermarkt Klausdorf und Stickerfreun.de ein Sticker-Sammelalbum durch Michael Aßmann und Klaus Schnoor organisiert und in den Verkauf gebracht. Alle Fußballerinnen und alle Fußballer der Saison 2016/17 wurden abgelichtet und für das Sammelalbum verewigt.

Vielen, vielen Dank...
Fußball lebt auch von einer funktionierenden "Infrastruktur":
Das Hallentraining, Hallenturniere, die Nutzung sanitärer Einrichtungen und der Umkleideräume in der Schwentinehalle bzw. Schule sowie die Sorge um das leibliche Wohl lagen und liegen in den routinierten Händen der Vereinsheimpächter und Hallenwarte. Ihnen gebührt an dieser Stelle ebenso herzlicher Dank wie der TSV-Geschäftsstelle, der Schule, der Stadtverwaltung und den fleißigen Mitarbeitern des städtischen Bauhofes.
Die Trainingsarbeit in den Wintermonaten vollzog sich - vorwiegend im Jugend-fußball - zunächst in der Schulturnhalle, später vornehmlich in der wettkampf-gerechteren Schwentinehalle. Mit Unterstützung durch die Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung, die Schule, die TSV-Geschäftsstelle und insbesondere die Schulhausmeister Franz Boldt (bis Januar 1993) und dessen Nachfolger Harald Steffen (verstorben August 2017) sowie Schwentinehallenwart Harald Merkel (1977 bis März 2004, verstorben Januar 2017) kann bis heute der Spiel- und Trainingsbetrieb auch durch Nutzung der Halleneinrichtungen aufrechterhalten werden.
Die Tendenz zu Hallenturnieren und Hallen- bzw. Futsalmeisterschaften (Jugend, Liga, Altliga) in den Wintermonaten führt zu verstärktem Bedarf an Hallenzeiten und Problemen mit anderen Abteilungen, die aber stets konstruktiv gelöst werden konnten.
Auch ihr Wissen um die Organisation des Fußballs, ihre ständige Bereitschaft zur Mitarbeit für den Fußball und auch das gewisse "über den Pacht-/Arbeitsvertrag hinaus" ist bzw. war es, was zu einem herzlichen Dankeschön an Heimpächter und Hallenwarte, an Schule, Gemeinde-/Stadtverwaltung, den Bauhof und die TSV-Geschäftsstelle Anlass gibt.

Hier geht es zum letzten Teil unserer Chronik Teil 6 - Geselligkeit war immer angesagt...