Die wöchentlichen Zusammenkünfte aller Mannschaften mit Kind und Kegel im 1972 eröffneten Jugend- und Sportheim, zugleich TSV-Vereinsheim, dessen erster Pächter Uwe Pietsch die Türschlüssel schon 1973 an Elli und Herbert Langfeldt (bis 1985) übergab, trugen zum besonderen Zusammenhalt auch in der Fußballabteilung bei. Das Familienleben spielte sich, anders als heute, zu dieser Zeit vielfach im Sportverein und im Vereinsheim ab. Es mangelte an der heutigen Vielfalt anderer Freizeitangebote. Aber wer damals dabei war, der hat die Harmonie, Fröhlichkeit und Unbeschwertheit dieser Zeit genossen: Knobel- und Kartenspiele, Schlips-paraden, Spanferkelessen, Pfingstfeste, Fischessen, Silvester- und Weihnachts-feiern, Siegesfeiern nach Punktspielen, Polterabende, usw., usw. .
Im Jahr 1996 wurde das Sport- und Jugendheim umfangreich saniert.

Die bisherigen Pächter im TSV-Vereinsheim:

Uwe Pietsch (1972-1973)
Elli und Herbert Langfeldt (1973 bis 1985),
Waltraud und Peter Jeglorz (1986 bis 1991)
Rosi und Rolf Hammerschmidt (1992 bis 1998)
Ingrid und Manfred Sieber (1998 bis 2004),
Eva Heinisch (2004 bis 2008),
Gertrud und Günter Lübbert (2008 bis 30.09.2011),
Birthe und Frank Plickert (01.10.2011 bis Juni 2012),
Heike und Erwin Janke (04.08.2012 bis 30.09.2013),
Ysneira Solis, Restaurant/Cafe de Solis (ab 01.11. - 31.12.2013),
und
Harun und Attila Bicer (ab August 2014 / Pizzeria Perino.

Vielen, vielen Dank...
Fußball lebt auch von einer funktionierenden "Infrastruktur", Hallentraining, die Nutzung sanitärer Einrichtungen und der Umkleideräume in Schwentinenhalle bzw. Schule und die Sorge um das leibliche Wohl liegen in den routinierten Händen der Vereinsheimpächter und Hallenwarte. Ihnen gebührt an dieser Stelle ebenso herzlicher Dank wie der Schule, der Stadtverwaltung und den fleißigen Mitarbeitern des städtischen Bauhofes.
Die Trainingsarbeit in den Wintermonaten vollzog sich - vorwiegend im Jugend-fußball - zunächst in der Schulturnhalle, später vornehmlich in der wettkampf-gerechteren Schwentinehalle. Mit Unterstützung durch die Gemeinde- bzw. Stadt-verwaltung, die Schule, die TSV-Geschäftsstelle und insbesondere die Schulhaus-meister Franz Boldt (bis Januar 1993) und dessen Nachfolger Harald Steffen (verstorben August 2017) sowie Schwentinehallenwart Harald Merkel (1977 bis März 2004, verstorben Januar 2017) kann bis heute der Spiel- und Trainingsbetrieb auch durch Nutzung der Halleneinrichtungen aufrechterhalten werden.
Die Tendenz zu Hallenturnieren und Hallen- bzw. Futsalmeisterschaften (Jugend, Liga, Altliga) in den Wintermonaten führt zu verstärktem Bedarf an Hallenzeiten und Problemen mit anderen Abteilungen, die aber stets konstruktiv gelöst werden konnten.
Auch ihr Wissen um die Organisation des Fußballs, ihre ständige Bereitschaft zur Mitarbeit für den Fußball und auch das gewisse "über den Pacht-/Arbeitsvertrag hinaus" ist bzw. war es, was zu einem herzlichen Dankeschön an Heimpächter und Hallenwarte, an Schule, Gemeinde-/Stadtverwaltung, den Bauhof und die TSV-Geschäftsstelle Anlass gibt.